Wir schreiben das Jahr 1842...

… - ein Junge nimmt allein eine weite und gefährliche Reise nach Hamburg auf sich und schleicht sich heimlich ins Theater. Dort findet gerade eine Zaubervorstellung statt, und der Junge ist sich sicher: Der Zauberer, das ist sein fortgegangener Bruder. Was er noch nicht weiß: Der Magier mit dem Künstlernamen "Herr Alexander" wird einmal der berühmteste Zauberer seiner Zeit sein.

Der Podcast

Ladies and Gentlemen, Mesdames et Messieurs, meine Damen und Herren!

Haben Sie schon einmal Zauberei gehört? Begleiten Sie den unvergleichlichen Herrn Alexander und seinen Bruder August auf eine Reise durch das deutschen Lande der 1840er-Jahre. Seien Sie Ohrenzeuge des Aufstiegs eines der größten Zauberer aller Zeiten! Hören Sie, wie er die Menschen mit “Reclamestückchen” und kleinen Tricks in seine Shows lockt, nur um sie dort vollends zu verblüffen.

Laufzeit: 8 Folgen zu je ca 20 Minuten.
Veröffentlichung: 4. Dezember 2019

Die Produktion

Mehr als 30 Sprecher*innen, über 40 Schauplätze, 180 Seiten Drehbuch und mehr als 600 Sounds – hinter Herrn Alexanders magischer Reise steckt jede Menge Arbeit. Allein 14 Aufnahmetage, oft bis tief in die Abendstunden, verlangten den Beteiligten Einiges ab. Dabei war das Script, welches auf der Basis von Herrn Alexanders Autobiografie entstand, zu Beginn der Aufnahmen noch gar nicht fertig.

Nach der ersten Produktion “In Drei Tagen”, einem spannenden Thriller-Hörspiel, das bei einem von “Klappkatapult” gegebenen Seminar am Institut für Kommunikationswissenschaft der Uni Münster entstanden ist, folgte im Herbst 2019 “Björn”. Dieses Kammerspiel auf hoher See nimmt den Zuhörer quasi live mit an Bord und folgt Björn auf seiner immer bedrohlicher werdenden Reise nach Kuba. “Die magischen Reisen des Herrn Alexander” stellt die bisher größte Produktion des kleinen Podcast-Labels aus Münster dar. Mit seinem Ensemble nimmt Klappkatapult das Motto “Kino für die Ohren” wörtlich und entführt seine Hörer*innen in fremde Welten

Das Team

Moritz Janowsky spricht Herrn Alexander, und seine Stimme dürfte geneigten Zuhörer*innen des Podcasts “Heldenpicknick” sowie der “Ecke Hansaring” bestens vertraut sein. Routiniert im Umgang mit dem Mikrofon, verleiht er dem außergewöhnlichen Magier seinen ganz eigenen Charme, Witz und den Hauch von Glanz, der einen Künstler ausmacht.

August, den quirligen Bruder des Herrn Alexander, vertont Robin Thier. Eigentlich eher als Produzent hinter den Kulissen tätig, darf er während des Hörspiels seine kindliche Naivität entdecken und sorgt dabei für den ein oder anderen Lacher.

Unsere anderen Sprecher*innen haben individuell eine passende Rolle übernommen und begeistern als Knechte, Kartenspielerinnen oder Bürgermeister. Ihr Engagement können wir gar nicht genug betonen! Danke, danke, danke! Eine vollständige Liste aller an der Produktion beteiligten Personen findet ihr hier.

Das 180-seitige Drehbuch wurde von den Produzenten Michael Cremann und Robin Thier geschrieben, die sich auch für die detaillierte Recherche und die an einigen Stellen notwendigen künstlerischen Freiheiten unserer Geschichte verantwortlich zeigen.

Grafisch aufgewertet wurde das Projekt von unserer Illustratorin Isabel Schmiedel. Sie erweckt mit ihren wundervollen Zeichnungen die Welt sowie die Figuren des Hörspiel-Podcasts noch weiter zum Leben. Mehr Infos: isabel-schmiedel.de.

Mal bombastisch, dann wieder ergreifend - der fantastische Soundtrack des Hörspiels entstammt der Feder von Julian Mann.

Zur Vertonung trugen verschiedenen Experten ihres Fachs bei. Die Regie und Aufnahmeleitung lag in der Hand von Lena Hortian, der Schnitt bei Anna Gierke, die Produktion von Soundkulissen und Geräuschen wurde von Robin Thier, Michael Cremann und Daniel Rublack übernommen.

Für den Kontakt zur Presse sowie die Promotion ist unser Pressesprecher Daniel Rublack zuständig: presse@klappkatapult.de

Wer ist
Herr Alexander?

Geboren wurde Johann Friedrich Alexander Heimbürger, von seinen Eltern “Fritz” gerufen, am 04. Dezember 1819 in Münster, Westfalen. Der Sohn eines Regierungsboten interessierte sich bereits früh für Physik und Mechanik. Von einem Auftritt des Zauberkünstlers Ludwig Döbler vollends begeistert, beschloss er im Alter von 14 Jahren, eine Karriere als Magier zu beginnen. Zunächst war er Gehilfe des Zauberers Friedrich Becker und des polnischen Schaustellers Kalewsky. Schließlich machte er sich selbstständig und  wählte er bei seinem ersten eigenen Auftritt in Hannover seinen Künstlernamen “Herr Alexander”. Erfolge in Hamburg sorgten dafür, dass sein finanzielles Polster für die Investition in einige technische Apparate ausreichte. So gilt er als einer der Pioniere in der Verwendung von Elektrizität, lange bevor Edison die Glühbirne erfand.

Doch auch einem Experten passieren Fehler: Einmal führte das Abfangen einer Pistolenkugel zu einer schmerzhaften Verletzung, denn sein Assistent hatte die Pistolen verwechselt. Als unerschütterlicher Profi beendete Alexander seine Vorstellung jedoch, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Den Trick allerdings wiederholte er in dieser Form nie wieder.

Auf seiner Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika wurde Herr Alexander von seinem jüngeren Bruder August, damals 14 Jahre alt, begleitet. Die Figur Augusts schien uns in erzählerischer Hinsicht ein spannender Aspekt dieser Reise zu sein, und so lässt der Podcast August bereits in Deutschland als Gehilfen des großen Bruders und Magiers agieren.

Seinen Ruhestand im heimischen Münster begann Herr Alexander mit 35 Jahren - finanziell hatte er für den Rest seines Lebens ausgesorgt. In seinem Haus am Krummen Timpen empfing er namhafte Besucher, etwa den Großmeister Harry Houdini und andere Zauberfreunde. Besonders aufregend war der Besuch des brasilianischen Kaisers Pedro II., der sich auf seiner Reise durch Europa an den faszinierenden Magier erinnerte und während seines kurzen Aufenthalts in Münster den kompletten Bahnhof lahmlegte.

Am 25. Juli 1909 verstarb Herr Alexander in Münster im hohen Alter von 89 Jahren – damals einer der größten Zauberer der Welt. Unter den Zauberkünstlern bis in unsere Zeit ist sein Name Legende und Vorbild zugleich!

Kontakt & Presse

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren, uns Feedback oder Anmerkungen dalassen? Dann melden Sie sich per Mail unter info@klappkatapult.de

Um Presseanfragen und weitere Informationen kümmert sich gerne Daniel Rublack unter presse@klappkatapult.de

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